Dating plattform Mülheim an der Ruhr

Insgesamt vier Monate arbeitete Apate für eine kleinere Plattform im deutschen Raum, bevor er ausstieg.

Auf der Blogger-Konferenz „re:publica“ berichtete er von seinem Job als „Internet-Kontaktmarkt“ -Schreiber – mit Perücke und Maske verkleidet, denn eigentlich darf er gar nicht über seine Tätigkeit sprechen.

Schließlich soll der Kunde im kostenpflichtigen Dienst gehalten werden.

„Immer wieder Ausreden und Hinhalten warum es mit einem Treffen nicht klappt“, sei ebenfalls typisch für einen falschen Kontakt.

Darin könne man nachlesen, dass diese erfundenen Frauen automatisiert die Lovoo-Seiten dating-williger Männer besucht haben sollen.Die Masche war immer dieselbe: „Es gibt einen begrenzt kostenlosen Zugang, in der der Nutzer bearbeitet wird, Kunde zu werden. Es gibt Kunden, die für einen Monat das 5000-Euro-Paket gekauft haben, um mit Frauen in Kontakt zu kommen.“ Die Frauenprofile bastelten sich die anonymen Schreiber aus unterschiedlichen Versatzstücken aus dem Web zusammen, sagt Apate: „Man sucht sich auch Identitäten aus dem Netz, nimmt Fotos von Amateurpornoseiten“. Single trail harz Die Bilder würden dann noch einmal gespiegelt, damit sie bei einer Suche nach dem Bild nicht auffliegen.Ein niederträchtiges Spiel, sollten die Vorwürfe stimmen, aber auch ein einträgliches: Um die 5000 Euro täglich habe diese Masche den Betreibern zeitweise zusätzlich eingebracht bereichtet die c’t.Das Unternehmen wies die Vorwürfe entrüstet zurück – alles nur ein Missverständnis.

Dating plattform Mülheim an der Ruhr

So recht glauben mag man dieses Dementi aber nicht, zumal Recherchen des Magazins den Verdacht zu belegen scheinen.Das Problem ist aber: wirklich beweisen lässt sich das nicht.Die Online-Dating-Plattform Lovoo betrügt möglicherweise im großen Stil ihre Kunden.Diese Nachricht dürfte in der vergangenen Woche mindestens neun Millionen Deutsche verunsichert haben – denn so viele sind laut Branchenverband Bitkom schon einmal im Internet auf Partnersuche gegangen.Natürlich gibt es Millionen aufrichtige Menschen auf Partnersuche im Netz, ein gesundes Misstrauen sollte man sich bei der Suche allerdings erhalten.

Das beginnt laut Apate schon bei den Fotos: „Die allermeisten echten Kontaktsuchenden haben keine professionellen Erotikfotos von sich.“ Wer also perfekt ausgeleuchtete Hochglanzbilder geschickt bekommt, sollte zumindest aufmerksam werden.

„Wenn man ansonsten merkte, dass die Frustration bei einem Mann einsetzte, hat man ihn eben mit einer anderen Identität neu angeschrieben.“ Acht bis 21 Euro erhielten Apate und seine Kollegen je nach Umsatz pro Stunde, die Männer zahlten für den Betrug nicht selten Tausende Euro pro Monat.

Apate glaubt allerdings nicht, dass alle Datingseiten ihre Kunden hinters Licht führen: „Bei den Großen ist es sicher so, dass die keine bezahlten Schreiber einsetzen.

Da gibt es dann höchstens das Risiko, an echte Personen mit falschen Absichten zu geraten.

Bei mittelgroßen mit einigen Zehntausend Mitgliedern bin ich mir nicht so sicher.“ Das Beispiel von Lovoo zeigt allerdings, dass auch große Dienste – Lovoo hat nach eigenen Angaben immerhin 36 Millionen Nutzer in 17 Ländern – möglicherweise tricksen.

Add comment

Your e-mail will not be published. required fields are marked *